Rat der Gemeinden und Regionen Europas
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12.04.2018

Landrat Stefan Löwl vertritt die deutschen Kommunen bei der Deutsch-Polnischen Regierungskommission

Auf Grundlage des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrages treffen sich Regierungsvertreter aus den Bundesländern sowie des Bundes seit 1991 regelmäßig mit ihren polnischen Pendants. Am 11.4.2018 fand in Berlin nun die 42. Sitzung des Ausschusses für interregionale Zusammenarbeit der Deutsch-Polnischen Regierungskommission für grenznahe und regionale Zusammenarbeit statt.

Im Rahmen der Sitzung tauschten sich die Länder- und Regionalvertreter sowie der Auswärtigen Ämter beider Staaten auf Einladung des Landes Berlin im Roten Rathaus zu verschiedenen Themen aus und luden hierzu Fachleute zu den diskutierten Bereichen ein. Im Vordergrund standen dabei Aspekte von Partnerschaft und Familie im deutsch-polnischen Kontext sowie der Wissens- und Innovationstransfer im deutsch-polnischen Wissensaustausch. Die beiden Co-Vorsitzenden des Ausschusses, Elżbieta Anna Polak, (Marschallin der Woiwodschaft Lubuskie) und Dr. Stephan Holthoff-Pförtner (Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales des Landes Nordrhein-Westfalen) betonten, dass ein vereintes gemeinschaftliches Europa das erklärte Ziel beider Staaten sei.

Nachdem die Themen von Referenten aus der Wissenschaft vorgestellt wurde, tauschten sich die Mitglieder des Ausschusses mit den Fachleuten aus und diskutierten die Herausforderungen sowie mögliche Lösungsansätze. Der Schwerpunkt der Diskussion lag bei den in Polen sowie in der in Deutschland weit verbreiteten Vorbehalte und Ängste vor den (deutschen) Jugendämtern sowie den bilingualen Möglichkeiten und Angeboten für polnisch-stämmige Kinder und Jugendliche in Deutschland. Als Vorsitzender des Deutsch-Polnischen Ausschusses des Rates der Gemeinden und Regionen Europas, vertrat der Dachauer Landrat Stefan Löwl die Kommunen, insb. die Landratsämter in ihrer Jugendamtsfunktion, begrüßte den offenen Austausch und erklärte: „Es bestehen zahlreiche und starke familiäre Bande zwischen Menschen aus Deutschland und Polen. Die Gespräche im Ausschuss machen deutlich, dass es hier aber oft einer besseren Kommunikation zwischen unseren beiden Staaten bedarf, um diese Beziehungen zu unterstützen und die gewinnbringende Verankerung in zwei benachbarten Kulturen zu stärken. Dies gilt neben den nichtstaatlichen Angeboten und Aktivitäten auch und insbesondere mit Blick auf die behördliche Zusammenarbeit auf allen Verwaltungsebenen.“

Bei der anschließenden 37. Sitzung des Ausschusses für grenznahe Zusammenarbeit der Deutsch-Polnischen Regierungskommission für regionale und grenznahe Zusammenarbeit am 12.4.2018 wurden verschiedene Aspekte der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und des grenzüberschreitenden Nah- und Fernverkehrs erörtert.


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