Rat der Gemeinden und Regionen Europas
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15.06.2015

Gemeinsame Erklärung zum Sprachunterricht in Frankreich

Reform der Sekundarstufe (Collèges) in Frankreich

Eine von der französischen Regierung betriebene Reform der Sekundarstufe (Collèges) hat in Frankreich und Deutschland Proteste wegen der damit verbundenen Auswirkungen auf den Deutschunterricht an Frankreichs Schulen ausgelöst. Die französische Bildungsministerin Najat Vallaud-Belkacem hält die bilingualen Klassen mit forciertem Fremdsprachenunterricht in Deutsch und Englisch für elitär und will die bilingualen Zweige der Mittelstufe daher ab-schaffen. Der Fremdsprachenunterricht soll stattdessen für alle Schüler früher beginnen, aber gegenüber den bilingualen Klassen mit einer geringeren Stundenzahl.

Der Protestchor gegen diese Reform reicht vom Vorsitzenden der deutsch-französischen Parlamentariergruppe im Deutschen Bundestag, Andreas Jung, und seinem Pendant auf französischer Seite, Pierre –Yves Le Borgn´, über die Spitzen der französischen Wirtschaft bis zu den französischen Lehrergewerkschaften.

Und selbstverständlich ist die Reform auch ein Thema für die rund 2.200 deutsch-französischen kommunalen Partnerschaften, in denen das Erlernen der Sprache des Partners ein elementares Anliegen ist. Aus diesem Grund haben sich die deutsche Sektion des RGRE und der französische RGRE (AFCCRE) anlässlich einer Sitzung ihrer Präsidien in Ludwigsburg mit dem Thema befasst und ihren Standpunkt in einer gemeinsamen Erklärung zum Ausdruck gebracht. Der Text der gemeinsamen Erklärung kann hier in deutscher und französischer Sprachfassung abgerufen werden.  


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