Rat der Gemeinden und Regionen Europas
 

Sonstiges

Umfrage: Kommunale Partnerschaftsaktivitäten rund um Migration und Integration

Vor einiger Zeit hat der Rat der Gemeinden und Regionen Europas – Deutsche Sektion eine Umfrage unter deutschen Kommunen durchgeführt, um einen Eindruck darüber zu bekommen, inwieweit kommunale (Projekt-) Partnerschaften dazu herangezogen werden, der Flüchtlingsproblematik auf europäischer Ebene zu begegnen.

Wir interessierten uns konkret dafür, ob und wie die Kommunen den Austausch und die Kooperationsstrukturen mit ihren kommunalen Partnern in Europa auch für das Thema Migration und Integration nutzen. Einige unserer deutschen Kommunen konnten dabei von interessanten und vielfältigen Projekten mit ihren europäischen Partnerkommunen berichten, die allesamt den Ansatz verfolgten, durch gemeinsame Wissens- und Erfahrungsaustausche weitere Beiträge zur Aufnahme und Integration von Geflüchteten zu leisten.

Die ausführliche Dokumentation und Auswertung der Umfrage zu kommunalen Partnerschaftsaktivitäten rund um Migration und Integration finden Sie hier.

(Stand Februar 2017)

Sonderprogramm zur Förderung von deutsch-griechischem Jugend- und Fachkräfteaustausch 2017

Im Haushaltsjahr 2017 stehen im Haushalt des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) im Vorfeld der Errichtung eines Deutsch-Griechischen Jugendwerkes erneut Mittel im Rahmen eines Sonderprogramms zur Initiierung von Begegnungen zum Aufbau des Jugendaustauschs mit Griechenland zur Verfügung.

Hier befindet sich die Förderinformation zu dem oben genannten Sonderprogramm zur Förderung von deutsch-griechischem Jugend- und Fachkräfteaustausch für das Jahr 2017.

Die Sonderförderung des BMFSFJ wird sich schwerpunktmäßig auf Begegnungen zwischen deutschen und griechischen Jugendgruppen konzentrieren und gemeinsame Aktivitäten in Bereichen kulturelle und sportliche Jugendbildung, gewerkschaftliche Jugendarbeit, Jugendgemeinschaftsdienste sowie die Gedenkstättenarbeit etc. fördern.

Zu beachten ist, dass nur solche Jugendbegegnungen aus dem Sonderprogramm gefördert werden können, die für mindestens fünf Tage (incl. der Anreise und Abreisetage) konzipiert sind. Eine Förderung griechischer Teilnehmender ist ausschließlich über einen deutschen Träger möglich.

Das Antragsverfahren des Sonderprogramms sieht vor, dass Anträge jederzeit im Jahr 2017 beim BMFSFJ (Referat 504) gestellt werden können. Die Ansprechpartnerin beim Bundesministerium ist Frau Dorothee Jäckering, Referat 504, Rochusstraße 8-10, 53123 Bonn, Tel.: 030 18 555 2929, E-Mail: dorothee.jaeckering(at)bmfsfj.bund.de.

Neue Broschüre "Städtepartnerschaften entwickeln, leben, ausbauen, finanzieren"

Einen guten Einblick in die kommunale Partnerschaftsarbeit bietet die aktuelle Broschüre "Städtepartnerschaften entwickeln, leben, ausbauen, finanzieren", die in einem gemeinsamen Kooperationsprojekt des Ministeriums für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfallen (NRW), des Europazentrum NRW sowie der Auslandsgesellschaft Deutschland e.V. entstanden ist.

Die aktuelle Broschüre gliedert sich in sechs Kapiteln, die die Entwicklungspfade von kommunalen Partnerschaften Schritt für Schritt mit anschaulichen Schaubildern erläutern. Anhand von aktuellen und erfolgreichen Beispielen aus den nordrhein-westfälischen Kommunen können neue Anregungen und Impulse für die Weiterentwicklung bzw. Neugründung der kommunalen Partnerschaften entstehen. Darüber hinaus beinhaltet die Broschüre viele Kurzinterviews und Förderinformationen für die Partnerschaftsarbeit vor Ort, so dass die Publikation sich nicht nur für die NRW-Kommunen als ein Wegweiser für die Partnerschaftsarbeit eignet. Die Broschüre "Städtepartnerschaften entwickeln, leben, ausbauen, finanzieren" kann hier heruntergeladen werden.

Förderung des deutsch-türkischen Schüler- und Jugendaustausches

Soeben hat die Deutsch-Türkische Jugendbrücke (DTJB) ihre Arbeit aufgenommen. Die DTJB geht auf eine Initiative der Mercator Stiftung zurück und wird vom Auswärtigen Amt sowie von türkischen Regierungsstellen unterstützt.

Ziel der Deutsch-Türkischen Jugendbrücke ist es, Akteure im bilateralen deutsch-türkischen Austausch zu informieren, zu beraten, zu vernetzen und zu qualifizieren. Darüber hinaus stehen auch in begrenztem Umfang Fördermittel - u.a. für die Förderung des deutsch-türkischen Schüler- und Jugendaustausches - zur Verfügung. Weitere Informationen über die Inhalte der Arbeit der Jugendbrücke und Fördermittel einschließlich Förderrichtlinien finden Sie auf der Internetseite der DTJB: www.jugendbruecke.de.

Interaktive deutsch-polnische Landkarte der Partnerschaften

Der polnische Städtebund hat gemeinsam mit der Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit ein Online-Tool zu gemeinsamen Projekten realisiert. In der Deutsch-Polnischen Landkarte wird ein Überblick über die Akteure und Institutionen im Bereich der deutsch-polnischen Zusammenarbeit ermöglicht. 

Mittlerweile wurde das Angebot der Informationen zur deutsch-polnischen Zusammenarbeit um das Modul "Interaktive deutsch-polnische Landkarte der Partnerschaften" ergänzt. Das Besondere ist, dass zu den einzelnen partnerschaftlichen Verbindungen weitergehende Informationen hinterlegt sind wie beispielsweise eine Auflistung der Bereiche, in denen sich die Zusammenarbeit besonders deutlich artikuliert und entwickelt hat bzw. eine kurze Beschreibung der bisherigen, gemeinsam umgesetzten Maßnahmen und Projekte.

 
 
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